Gerhard Kriehn kommentiert die Debatte in der A-DX-Liste
31.08.2009 21:12:18
Hallo Zusammen,
da ich auch heute noch mit OM Gerhard Kriehn im Schriftverkehr stehe, hatte ich mir erlaubt ihm einige Meinungen zum Thema "DX Klub zu DDR Zeiten" zu schicken. Ich bat ihn, wenn er Lust hat, um einen Kommentar, den ich dann an; die Liste schicke. Das der oder besser gesagt die Kommentare so groß ausfielen hatte ich nicht erwartet. Da ich annehme das die Datei für die Liste zu groß ist so verschicke ich sie nur an einige OM's. Aus gesundheitlichen Gründen hat es mit der Weiterleitung der Kommentare etwas länger gedauert.
vy 73 Kurt-J.
Hier ist der Beitrag von Gerhard zu finden: http://www.rhci-online.de/DX-Klub-zu-DDR-Zeiten.pdf
Für die Hobbyfreunde, die nicht in der A-DX-Liste sind, hier noch die Story zu unserer ersten Mail (RHCI-Mail-Juli 2009):
Diese Meldung nach der Mail sorgte für Aufregung bei den Lesern der A-DX-Liste:
In Kopie an betroffene A-DX-Listenteilnehmer,die auch eure mail erhalten haben:
Erstens heisse ich nicht "Hofstadt, Johann" <jhofstadt@web.de>, sondern Jens F. Hofstadt,zweitens sollte der RHCI nicht A-DX-Daten missbrauchen,drittens suche ich noch Sendezeitenspenden und viertens gehoeren private email-Adressen in's BCC-Feld, damit sie nicht jeder erfaehrt!
Wie dem auch sei:Ich wuensche euch allen ein schoenes Wochende!
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Darauf ging folgende Anwortin die Liste:
mit Verlaub, aber die Adressen sind nicht der A-DX-Liste entnommen, sondern aus den RHCI-Fundus, unserem Urbia-Club und von Freunden zugesandt. Mit Absicht auch nicht im BCC-Feld, da wir allen sagen wollten, wer die Mail von uns bekommt. Selbstverständlich wird auf Wunsch die Adresse sofort aus unseren Unterlagen gestrichen.
Best 73, Hans-Joachim Brustmann
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Zur Klarstellung, denn es gab kuriose Meinungsäußerungen in der Liste, habe ich dann unsere Mail in die A-DX-Liste gestellt, um zur Kenntnis zu geben, was der eigentliche Inhalt der Mail war.
Ein Paar unsachliche Antworten veranlassten mich dann zu folgender Erläuterung:
Sg OM Christoph Ratzer, Sg OM Markus Weidner und andere Hobbyfreunde, die mir zur RHCI-Mail geschrieben haben, zuerst möchte ich mich für die mehrheitlich positiven Reaktionen von den direkt angeschriebenen Radiohörern bedanken. Ich bin sehr froh darüber, dass unser inhaltliches Anliegen verstanden wurde.
Ich möchte allerdings nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir keine Mail-Adresse missbräuchlich verwendet haben und das schon gar nicht wollten. Das ist eine Unterstellung, die ich nicht im Raum stehen lassen kann. Mit der Mail von OM Hofstadt wurde eine Aussage zu einer ihm nicht über die A-DX-Liste zugestellten Mail getroffen, ohne den Inhalt der Mail abzubilden. Ich habe mich gezwungen gesehen, die Mail an die Mitglieder und Freunde des RHCI in die A-DX-Liste zu stellen, um allen Hobbyfreunden den Inhalt bekannt zu machen. Diese Absicht hatten wir mit Absendung der RHCI-Mail nicht. Es ging um eine reine Klarstellung dieser Falschaussage. Die Mail des RHCI war nicht an die A-DX-Listenleser gerichtet.
Es ist schon ein starkes Stück von Datenmissbrauch oder SPAM zu sprechen, wenn wir nur Hobbyfreunde suchen, die in irgend einer Weise mit dem RHCI in Verbindung stehen.
Am wenigsten hätte ich eine derartige Verunglimpfung von OM Markus Weidner erwartet, der ja über Jahre dem RHCI angehört hat und somit von uns angeschrieben wurde. Na ja so ändern sich eben Menschen. Was soll's.
Nur noch einmal klargestellt: wir nötigen niemanden und wer mit dem RHCI nichts zu tun haben will schickt einfach eine kurze Mail und fertig.
Die RHCI-Mail ist keine Mailingliste sondern nur eine Info-Mail für interessierte Radiohörer.
Best 73, Hans-Joachim Brustmann
Es ist schon eigenartig, dass es genügt eine Beschuldigung zu äußern, keiner prüft die Richtigkeit der Aussage und schon hagelt es von einigen Hobbyfreunden zustimmende Äußerungen.
Gott sei Dank waren aber die positiven Meinungen in der Überzahl.
Dafür besten Dank.
Den Abschluss fand der Schlagabtausch dann durch den Einspruch von OM Anton Kuchelmeister:
„Könnten wir vielleicht dieses Thema sofort beenden, - denkt an Euer Image! (Egal, wer was wollte, nicht wollte, wie auch immer ...).
Herzlichen Dank.
Anton“
Auch wenn mein Rechtsempfinden in der Sache verletzt ist, habe ich mich diesem salemonischem Spruch gebeugt !!!!!
Liebe deutschsprachige Redaktion der Stimme Russlands
Die Live Sendung zum Thema Der Auslandsfunk im Zeitalter des Internets: hat er Zukunft? fand ich sehr interessant und möchte anregen, dass Thema weiter im Focus zu behalten. Ich bin der festen Überzeugung, der heutige Auslandsfunk zukünftig nicht auf Livestream-Angebote, Podcast Bereitstellungen oder digitale Übertragung verzichten kann. Den analogen grenzüberschreitenden Rundfunk wird es allerdings noch lange geben, nur wird er in den entwickelten Ländern einen absterbenden Charakter haben. Ganz einfach deswegen, weil keine Hörer ihn mehr hören. Meine "Kinder" (30 und 36 Jahre) wissen schon nicht mehr, dass man außer auf FM Radio hören kann. Mit dem Internetradio sind sie schon eher vertraut. Es wäre bestimmt sträflich diese Entwicklung zu verschlafen.
Die Kostenprobleme für Internet und schnelle DSL Leitungen sind auch nicht zu unterschätzen, aber hier wird es ständige Veränderungen geben.
Ein Hobbyfreund Jan Balzer hat das Programm vom 26.11.2008 mitgeschnitten, sodass wir es auf der Homepage des RHCI (unser Radio-Hörer-Club-International) bereitstellen können.
Hier der Link: http://www.rhci-online.de und dann Rubrik Mitschnitte auswählen. Die Mitschnitte werden demnächst noch weiter ausgebaut und vielleicht hören auch mal interessierte Leute dort herein und verstehen warum wir Radio hören (und natürlich auch zuhören).
Ich (wir) bitten um Nachsicht, da die Seiten der Homepage noch im Aufbau sind.
Beste Grüße aus Leipzig, Ihr Hörer seit vielen Jahren Hans-Joachim Brustmann
Liebe Diskutanten, Liebe Hörer, seit meinem 17. Lebensjahr höre ich Sender aus dem Ausland, um aus direkter Quelle über Ereignisse oder politische Entwicklungen im jeweiligen Land informiert zu sein bzw. die Meinung dieses Senders zu dem was in meiner Heimat geschieht zu vernehmen. In den Zeiten des kalten Krieges war das manchmal eine etwas verkehrte Welt, aber diese Situation hat sich bis zum heutigen Tag nicht wesentlich geändert. Was meine ich konkret ? An ein paar Sachen erinnere ich mich noch besonders, die ich im Folgenden einmal kurz nennen möchte. Die Ereignisse des "Prager Frühlings 1968" ohne ohne die Sendungen von Radio Prag, oder das "Kriegsrecht in Polen" ohne die Sendungen von Polskie Radio, oder "Der Krieg Großbritanniens um Falkland" ohne RAE Buenos Aires, oder "Glasnost und Perestroika" ohne Radio Moskau bzw. dem Sender Frieden und Fortschritt, oder aktuell die "Ereignisse der Aggression Georgien in jüngster Vergangenheit" ohne die Stimme Russlands, wären ohne die Sendungen der Auslandssender über Kurz-und Mittelwelle nur einseitig von den hiesigen Medien dargestellt wurden. Bis zum Ende des Kalten Krieges gab es keine andere Möglichkeit die Informationsmauern zu überwinden. Das Internet (im Kalten Krieg entstanden), begann seinen Weg nach dem Fall der Mauer. Ich bin als einer der Ersten mit "BTX" und "Compuserve" ins Netz gegangen, natürlich noch ohne graphische Oberfläche. Heute ist die Entwicklung viel versprechend im Bezug auf den Auslandsfunk, denn er kann mit dem Internet auch die Meinungs-Grenzen überschreiten (sofern die Leitungen verfügbar sind). Diese Entwicklung hat aber im Umkehrschluss einen Haken. In Dichtbesiedelten Wohngebieten, in einem solchen wohne ich, ist durch die Störungen von DSL-Routern, FAX-Geräten, PCs oder TV-Geräte u.a., der Empfang über Kurz,-Mittel,-und Langwelle kaum noch befriedigend möglich. Das Internetradio wird also immer mehr zum Weltempfänger. Darüber hinaus ist es mit Podcast oder Download auch möglich, dann zu hören, wenn Zeit und Muße dafür ist. Mit meinem portablen Internetradio, kann ich via W-LAN überall in meiner Wohnung die Sendungen der Stimme Russlands in guter Qualität, direkt in den Vormittagsstunden oder über WRN-Deutsch zu anderen Zeiten verfolgen. In den Sommermonaten möchte ich aber in meinem Garten in freier ungestörter Natur nicht auf das hier ungestörte Kurz,-Mittel,-und Langwellen Radio verzichten, auch wenn ich dort auch WRN-Deutsch via SAT Astra 19,2 hören kann. Meine These zur Zukunft des Auslandsradios, so auch für die Stimme Russlands, lautet also: Das Auslandsradio hat dann eine Existenzberechtigung, wenn das Programm dem Hörer im Zielgebiet etwas zu sagen hat. Aus meiner Sicht gibt es da mehr als genug. Die einseitige Berichterstattung bzw. Darstellung des Krieges gegen russische Menschen in Georgien oder das Verhältnis zu den ehemaligen Sowjetrepubliken in den Medien der Bundesrepublik Deutschland, ist ein ausreichender Grund für die Existenz der Stimme Russlands mit ihren Sendungen in deutscher Sprache.
Ich wünschen Ihnen weiter alles Gute. Mit freundlichen Grüßen, Hans-Joachim Brustmann aus Leipzig
Der Auslandsfunk im Zeitalter des Internets: hat er Zukunft?
29.11.2008 13:13:32
Warum hören Sie den Rundfunk? Warum hören sie die „Stimme Russlands“? Was erwartet die Rundfunkjournalisten in der Zukunft? Werden die noch Hörer haben? „Der Auslandsfunk im Zeitalter des Internets: hat er Zukunft?“ Das wollen wir mit Ihnen in der Live-Sendung der „Stimme Russlands“am Mittwoch, den 26. November um 18 Uhr MEZdiskutieren. Im Moskauer Studio versammeln sich der frei JournalistErik Albrecht, der für die Deutsche Welle und Swiss Info seit Jahren in Moskau tätig ist,Nikolai Jolkin, der seit 35 Jahren im Dienste der Hörer der „Stimme Russlands“ steht und der von vielen Hörern angesehene Sprecher des gleichen SendersMichael Peregudow. Am Telefon äußert seine Meinung zu dem für uns alle bewegenden ThemaWolf Harranth, der langjährige Mitarbeiter des einstigen ORF International und der sich in Sachen des DX-Funks besser, als jemand anderer auskennt. Und wir setzen auf Ihre Meinung, liebe Hörer. Sie können uns während der Live-Sendung im Studio anrufen, mit uns diskutieren, ihre Fragen stellen. Die Telefonnummer für diese Zeit lauten(007-495) 951-38-04und(007-495) 950-69-85. Sie können uns Ihre Meinung, die wir in unserer Sendung mitberücksichtigen werden, auch per Fax(007-495) 959-54-00mitteilen oder via E-Mail:post-de@ruvr.ru. Wir hören uns alsoam Mittwoch, den 26. November um 18 Uhr MEZgleich nach den Nachrichten. Damit die Sendung aufschlussreich ist und die Zukunft gesichert, sind auch Ihre Meinungen gefragt.
unser Hobbyfreund Helmut Matt aus Herbolzheim hat ein Buch herausgegeben unter dem Titel: "Im Zauber der weißen Schlange - Magische Einblicke in ein zauberhaftes Land."
Nähere Angaben und Leseprobe auf der Homepage von Helmut: